Standort Luzern

Automatisierungstechnik Luzern

SPS-Engineering für Mittelstand, Verpackung und Metallverarbeitung in der Zentralschweiz

Die Zentralschweiz ist Heimat eines starken Mittelstands – von Schurter (elektronische Bauteile) über Trisa (Verpackung) bis Bossard (Befestigungstechnik). Als luxemburgischer EU-Partner unterstütze ich Luzerner Mittelständler mit Cross-Border-SPS-Engineering ohne Filialgründungs-Overhead.

SPS-Programmierung in Luzern, Sursee, Stans und Zug – TIA Portal, STEP 7 Classic, WinCC Unified. Retrofit von Bestandssteuerungen, Inbetriebnahme von Verpackungslinien, Reverse Engineering bei verlorener Symbolik. Cross-Border-Setup über SEM-Meldeverfahren und A1 aus Luxemburg.

Über die Region

Automatisierungstechnik in Luzern

Die Zentralschweiz – Luzern, Zug, Schwyz, Nidwalden und Obwalden – hat eine erstaunlich dichte mittelständische Industrie. Trisa in Triengen ist Europas grösster Zahnbürsten-Hersteller mit hochautomatisierter Konfektionierung, Emmi in Luzern verarbeitet Milch in vollautomatisierten Linien, Schurter in Luzern produziert elektronische Bauteile in Reinraum-nahen Umgebungen, maxon motor in Sachseln baut Präzisions-Antriebsmotoren für Medizintechnik und Robotik, Bossard in Zug liefert Befestigungs- und Verbindungstechnik mit Industrie-4.0-Logistik, Komax in Dierikon ist Weltmarktführer für Kabelverarbeitungsmaschinen, Pilatus in Stans baut Trainings- und Geschäftsflugzeuge. Dazu kommen dutzende kleinere Sondermaschinenbauer in Sursee, Hochdorf, Cham und Ebikon. Engineering-Anforderungen sind oft pragmatisch: kurze Vorlaufzeiten, klare Budgets, schnelle Inbetriebnahme. Im Gegensatz zu den globalen Pharma- oder OEM-Konzernen in Basel und Zürich haben Zentralschweizer Mittelständler meist kleinere Engineering-Teams, die nicht jedes Projekt parallel stemmen können. Externe Engineering-Kapazität wird dann punktuell zugekauft – für ein konkretes Retrofit, eine Linien-Modernisierung oder eine HMI-Migration. Genau dort liegt der Mehrwert eines flexibel einsetzbaren EU-Partners ohne organisatorischen Overhead. Klare Liefer-Scopes, definierte Pauschalen oder Tagessätze, schriftliche Übergabeprotokolle. Schwerpunkte für Zentralschweizer Kunden: Retrofit S5- und S7-Classic auf S7-1500 mit TIA Portal V18/V19 in Verpackungslinien, Konfektioniermaschinen und Sondermaschinen, HMI-Retrofit auf WinCC Unified mit modernem Bediener-Interface und Audit-Trail-Logging, Inbetriebnahme neuer Anlagen mit Sequenz- und Rezepturverwaltung, Reverse Engineering bei verlorener Symbolik aus Bestandsanlagen der 1990er- und 2000er-Jahre, KI-beschleunigte Erstellung von Engineering-Dokumenten und Funktionsbeschreibungen. Antriebstechnik mit SEW MoviDrive und SINAMICS, funktionale Sicherheit nach EN ISO 13849 mit F-CPUs. Cross-Border-Compliance vor jedem Einsatz: SEM-Meldeverfahren, A1, Reverse Charge – schriftlich an Einkauf. Anfahrt aus Mettlach: 5:45 h via A4/A36/Basel/A2 oder per Bahn Saarbrücken–Mannheim–Luzern.

Städte & Regionen

Einsatzgebiet

Luzern
Sursee
Stans
Zug
Schwyz
Sarnen
Altdorf
Cham
Ebikon
Kriens
Projektkonstellationen

Projektkonstellationen

Retrofit Verpackungslinie auf S7-1500

Ausgangslage
Verpackungs- und Konsumgüter-Hersteller in der Zentralschweiz. Konfektionierlinie aus den späten 1990ern mit S5-115U-Steuerung und OP270-Bedienpanel.
Aufgabenstellung
Migration auf moderne Steuerung S7-1500 und HMI WinCC Unified, Erhalt der bestehenden Sequenz-Logik und Rezepturen, Inbetriebnahme im laufenden Schicht-Betrieb mit minimalem Stillstand.
Lösung
Reverse Engineering des S5-Programms (Programm-Wiederherstellung aus Online-Abzug, KI-gestützte Re-Dokumentation), Code-Migration auf TIA Portal V19, parallele Hardware-Vorbereitung. Inbetriebnahme während einer geplanten Wartungswoche, Funktionstest mit Originalprodukten.
Ergebnis
Linie modernisiert, Ersatzteilversorgung 10+ Jahre gesichert, HMI vereinheitlicht.

HMI-Migration bei Sondermaschinenbauer

Ausgangslage
Mittelständischer Sondermaschinen-Hersteller im Raum Luzern. Bestandskunden-Anlagen weltweit mit WinCC Classic V7 und Panel PCs. Veraltete Visualisierung erschwert Service- und Remote-Support.
Aufgabenstellung
Schrittweise Migration der Bestandskunden-HMIs auf WinCC Unified, einheitliche Template-Bibliothek für neue Anlagen, Remote-Support-Setup über VPN.
Lösung
Standardisierung der Faceplate-Bibliothek mit dem OEM-Engineering, Pilot-Migration einer Kundenanlage, anschließend Roll-out auf weitere Anlagen über die nächsten 6 Monate. KI-beschleunigte Erstellung der Service-Dokumentation pro Kundenanlage.
Ergebnis
Einheitliches HMI-Stack bei allen Bestandskunden, Service-Aufwand pro Anlage um 30 % reduziert.

Engineering-Support bei Kapazitätsspitze

Ausgangslage
Kleines Engineering-Team eines Zentralschweizer Mittelständlers. Zwei Projekt-Inbetriebnahmen parallel, internes Team kommt zeitlich nicht mit.
Aufgabenstellung
Externe Verstärkung für 4–6 Wochen, abgegrenztes Liefer-Paket mit klarem Budget – kein Stunden-Abrechnungs-Risiko für den Mittelständler.
Lösung
Werkvertrag mit definiertem Scope (eine der beiden Inbetriebnahmen als komplettes Paket), Tagessatz für Standby-Support während des Parallel-Projekts. Wöchentliches Status-Meeting mit dem Projektleiter, schriftlicher Statusbericht.
Ergebnis
Beide Projekte fristgerecht abgeschlossen, Budget eingehalten, kein internes Personal-Engagement nötig.

Diagnose-Einsatz bei Anlagen-Störung

Ausgangslage
Verpackungsbetrieb in der Zentralschweiz. Sporadische Anlagenstillstände nach 3–4 Stunden Produktion, internes Team und Anlagenbauer haben Ursache nicht eingegrenzt.
Aufgabenstellung
Strukturierte Fehleranalyse vor Ort, Auswertung von Diagnosepuffer, Antriebs-Trace und Sensor-Logik, schriftliche Befunde und Handlungsempfehlungen für das interne Team.
Lösung
Zwei-Tage-Einsatz vor Ort: Code-Review der relevanten Programmteile, Trace-Aufzeichnung am Antrieb, Analyse der Sensor-Signale unter Last. Befund: thermisches Drift-Problem an einem Profinet-Switch, Lösungsvorschlag mit konkretem Austauschplan.
Ergebnis
Ursache identifiziert, Anlage nach Switch-Tausch wieder stabil. Schriftliche Befund-Doku für das interne Team.
Weiterführende Seiten

Mehr Hintergrund

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Häufig gestellte Fragen

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